(1) Berührungslose Messung ist möglich; (2) Die Messung erfolgt ohne Strömungsbehinderung und ohne Druckverlust; (3) Es können nichtleitende Flüssigkeiten gemessen werden, was eine Ergänzung zu magnetisch-induktiven Durchflussmessern darstellt, die keine Strömungsbehinderung messen.
Nachteile:
(1) Das Laufzeitverfahren kann nur für saubere Flüssigkeiten und Gase verwendet werden; mit dem Dopplerverfahren lassen sich dagegen nur Flüssigkeiten messen, die eine bestimmte Menge an Schwebeteilchen und Blasen enthalten; (2) Das Dopplerverfahren weist eine geringe Messgenauigkeit auf.

Anwendungsübersicht:
(1) Das Laufzeitverfahren wird auf saubere, einphasige Flüssigkeiten und Gase angewendet. Typische Anwendungen sind unter anderem Fabrikabflussflüssigkeiten, Fremdflüssigkeiten, Flüssigerdgas usw.;
(2) Bei Gasanwendungen liegen gute Erfahrungen im Bereich von Hochdruck-Erdgas vor.
(3) Die Doppler-Methode eignet sich für Zweiphasenflüssigkeiten mit geringem Heterogenitätsgehalt, wie etwa unbehandeltes Abwasser, Fabrikabwässer und schmutzige Prozessflüssigkeiten; für sehr saubere Flüssigkeiten ist sie im Allgemeinen nicht geeignet.
